Liebe Schüler:innen aller Jahrgangsstufen, liebe Eltern,
am 26. und 27. Juni 2025 finden wieder unsere diesjährigen Sommerkonzerte in der Sporthalle des NCG statt.
Dabei könnt IHR als Solisten aufzutreten und Euer Können zeigen.
Alles ist denkbar: Tanzeinlagen, Gesangsvorstellungen, Textbeiträge, Instrumentalsoli oder Anderes.
Solltet ihr interessiert sein, so kommt für ein Auswahlvorspiel am Dienstag, den 27.05.2025, um 13 Uhr 20 in Raum 911/MU-N.
In den Osterferien hat uns die Nachricht erreicht, dass unsere ehemalige Kollegin Frau Bäumerich bereits am 02.04.2025 im Alter von fast 90 Jahren verstorben ist. Geboren und aufgewachsen in der damaligen Tschechoslowakei emigrierte Frau Bäumerich 1968 ungefähr zur Zeit des „Prager Frühlings“ nach Deutschland und war in den 80-er und 90-er Jahren als Lehrerin für die Fächer Geschichte und Russisch an unserer Schule tätig.
Als Geschichtslehrerin konnte sie als Zeitzeugin für ein anderes gesellschaftliches System, das sie selbst erfahren hatte, aktiv sein.
Besonders intensiv hat sie sich für das Fach Russisch eingesetzt, um den Schülerinnen und Schülern eine andere Sprache und Kultur nahezubringen. Sie organisierte Studienfahrten für ihre Leistungskurse im Fach Russisch, während der sie gemeinsam mit den Kursteilnehmenden die UdSSR bzw. Russland bereiste, denn kultureller Austausch und Völkerverständigung waren ihr ein hohes Anliegen. Während ihrer Tätigkeit gelang es ihr, in einem Schuljahr die Veranstaltung der NRW-Russischolympiade ans NCG zu holen, die sie dann auch federführend organisierte.
Die Schulgemeinschaft des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums spricht ihrer Familie Beileid aus und wird Frau Bäumerich in ehrender Erinnerung behalten.
Nun ist das Ende der Winterfahrt gekommen und die Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 sind wieder vollzählig und wohlbehalten in den Schultag zurückgekehrt. Die Winterfahrt führte sie auf die wunderschöne Gerlosplatte im Zillertal. Dies war für jeden einzelnen ein schönes Erlebnis, das nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.
Bei perfekten Wetterbedingungen, strahlendem Sonnenschein und besten Schneeverhältnissen konnten sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch fortgeschrittene Skifahrerinnen und Skifahrer neue Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten deutlich verbessern. Unterstützt wurden sie dabei von einem engagierten Skilehrer-Team: S. Hees, A. Kölking, T. Schönberger, R. Thomas sowie einer externen Skilehrerin betreuten die Schülerinnen und Schüler in fünf unterschiedlichen Leistungsgruppen. Herausforderungen wurden aus dem Weg geschafft und Ziele erreicht. Nicht nur das Skifahren stand im Vordergrund, sondern auch das Stärken des Teamgeistes. Beides traf auf sehr großen Erfolg.
Was zunächst mit kleineren Unsicherheiten auf den Skiern begann, entwickelte sich im Laufe der Woche zu beeindruckenden Fortschritten – am Ende konnten die meisten sicher und selbstbewusst die Pisten meistern. Doch nicht nur sportlich war die Woche ein voller Erfolg: Auch der Teamgeist und das soziale Miteinander standen im Mittelpunkt.
Neben dem Skifahren auf der Piste gab es ein abwechslungsreiches Programm. Ob ein spannender Spieleabend mit Die Werwölfe von Düsterwald, eine mitreißende Karaoke Nacht oder gemütliche Abende in der Unterkunft – für jede und jeden war etwas dabei.
Die Verpflegung im Haus ließ keine Wünsche offen, und die Unterkunft direkt im Skigebiet bot den idealen Ausgangspunkt für actionreiche Tage im Schnee. Das Zusammensein, die neuen Erfahrungen und das Über-sich-Hinauswachsen auf der Piste machten die Woche zu etwas ganz Besonderem.
Ein großer Dank gilt allen Lehrkräften, die die Fahrt möglich gemacht und vor Ort mit viel Engagement begleitet haben. Ebenso ein Dank an das Skilehrerteam für die professionelle und geduldige Unterstützung.
Die Winterfahrt auf die Gerlosplatte im Zillertal wird der Jahrgangsstufe 10 sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben – als Woche voller Bewegung, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente im Schnee.
DDR-Zeitzeugin zu Besuch am NCG – Die Vergangenheit darf nicht in Vergessenheit geraten
Am Freitag den 28.3.25 hatte das NCG die besondere Gelegenheit, die DDR-Zeitzeugin Heidrun Breuer zu empfangen. In einem eindrucksvollen Vortrag berichtete sie den Geschichtskursen der Q2 von ihrem Leben in der DDR und ihrer Inhaftierung.
Heidrun Breuer (*1954) wurde in der DDR geboren und verbrachte dort ihre Kindheit und Jugend. Sie begann ihren Vortrag mit einer ausführlichen Schilderung eines Bulgarienurlaubs, währenddessen sie und ihr damaliger Mann Westkontakte knüpften. Ab 1982 stellten sie zahlreiche, grundsätzlich legale, Ausreiseanträge in die BRD, unterstützt durch einen Briefkontakt zu einem Bekannten im Westen. Auf Grund dieser vermeintlich regimekritischen Haltung wurden sie von der Stasi bespitzelt – eine Tatsache, die Frau Breuer erst später erkannte. Sie erzählte den gespannten Schülern: innen sehr detailreich von ihrer Verhaftung durch die Stasi, als ob es erst gestern geschehen wäre. Besonders emotional wurde es, als sie schilderte, dass sie ihre kleine Tochter im Grundschulalter zurücklassen musste, unwissentlich was mit ihr geschehen würde. Mehrfach betonte sie, dass die Sicherheit ihrer Tochter ihr immer am wichtigsten war. Obwohl ihre Verhaftung nun viele Jahrzehnte zurück liegt, berührt sie das Thema nach wie vor zutiefst. Frau Breuer verblieb in verschiedenen Gefängnissen, bis sie schließlich zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft wegen „landesverräterischer Nachrichtenübermittlung“ und „mehrfach ungesetzlicher Verbindungsaufnahme“ zum Westen verurteilt wurde. Sie wurde in das Gefängnis Hoheneck Frauenzucht gebracht, was heute eine Gedenkstätte ist. Mit eindrücklichen Bildern der Anstalt veranschaulichte sie ihren Vortrag und berichtete von den schwierigen, teils unmenschlichen Lebensbedingungen und Umgangsweisen in der Haft. Nach 18 Monaten Haft wurde sie 1985 im Zuge der Häftlingsfreikäufe in die BRD entlassen. Erst zu diesem Zeitpunkt erhielt sie die Briefe ihrer Tochter, die ihr während der Haft vorenthalten worden waren, welche sie mit ins NCG brachte. Später erfuhr sie durch die Einsicht in ihre Stasiakte, dass es keine gerechtfertigte Begründung für ihre Verhaftung gab. Im Jahr 2018 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement und ihre Aufarbeitung der Vergangenheit.
Am Ende hatten die Schüler: innen noch die Gelegenheit Fragen zu stellen, die Frau Breuer mit sehr präzisen Aussagen und Offenheit beantwortete. Abschließend appellierte Sie daran, die DDR und ihre Diktatur nicht zu verherrlichen und ermutigte sie alle dazu, stets daran zu glauben, dass „man alles erreichen kann“.
von Amelie Dillenburg, Elena Lefert, Lisa Schmitter und Theresa Zorn (Q2)
Gleich drei SchülerInnen aus einer Klasse 5 sind in die zweite Runde gekommen und haben Preise gewonnen.
Dazu gratulieren wir sehr herzlich! (Frau Sulski)
Ablauf einer Mathe-Olympiade:
- Die erste Runde der Mathe Olympiade findet zuhause statt.
- Wer eine bestimmte Punktzahl erreicht hat, kommt in die zweite Runde.
- Mit der Teilnahme an der zweiten Runde hat man sich bereits für die Urkunden Verleihung qualifiziert. (Die Einladung kommt digital über Teams.)
Bei der diesjährigen Verleihung im AMG wurden alle Kinder einzelnd aufgerufen und auf die Bühne geholt. Neben der Urkunde gab es in diesem Jahr nicht nur für den 1.-, den 2.- und den 3. Platz ein kleines Geschenk, sondern es gab auch noch Anerkennungspreise und Qualifizierungspreise. Alle gesponserten Geschenke waren altersgemäß und hatten einen Bezug zu Mathe.
Von den zehn Kindern, die es im Rheinisch Bergischen Kreis auf Platz 1 geschafft haben, konnten nur drei ausgesuchte Kinder für die Landesrunde (3. Runde) angemeldet werden, aber die für die Landesrunde ausgewählten Kinder haben es leider nicht weiter in die Bundesrunde (4. Runde) geschafft.
Wer Mathe liebt oder gerne knobelt, ist hier genau richtig und kann sich nach den Sommerferien die Aufgaben der ersten Runde bei den MathelehrerInnen abholen. Diese müssen bis zu den Herbstferien wieder bearbeitet zurück gegeben werden.
Im Rahmen des in diesem Jahr erstmalig stattfindenden Projektkurses Deutsch-Geschichte „Gegen das Vergessen“, welcher sich seit den Sommerferien mit Antisemitismus und dem Holocaust beschäftigt, fuhren wir vom 21. bis zum 26. März nach Polen. In…weiterlesen
Freitag, der 13. März war für die Schüler*innen der Oberstufe kein gewöhnlicher Unterrichtstag – ab 8 Uhr versammelten sich alle in der Belkaw Arena, entweder in der Stadionhalle oder auf dem Rasenplatz. Gewählt werden konnte…weiterlesen
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.