Der Unterricht für die Sekundarstufe I endet heute und am Montag nach der 4. Stunde.
Ggf. für die 5. und 6. Stunde angesetzte Klassenarbeiten oder Sonderveranstaltungen finden statt.
Es können Unterrichtsstunden stattfinden, z. B. für die Vorbereitung von Klassenarbeiten oder etwa Abnahmen im Fach Sport. Dies wird gesondert kommuniziert. Klassenräume mit Klimaanlage stehen dafür zu Verfügung.
Nicht nur die Sonne strahlt im Juni kräftig, der Regenbogen steht ebenfalls über ihm. Als Monat, um auf die LGBTQ+- Community aufmerksam zu machen und die Aufmerksamkeit auf mehr Toleranz in unserer Gesellschaft zu legen, ist er auch für unsere SV eine wichtige Zeit.
Gemeinsam mit der Toleranz-AG haben wir hübsche Sticker gedruckt und verteilen Informationen. Besonders einprägend und sichtbar für die Schüler*innen sind die Kreidebemalungen mit Regenbogenflaggen und freundlichen Nachrichten für Mut und gute Laune.
Aufregender Austausch mit einem Buddhistischen Gelehrten - Khenpo Kunga Dakpa
Im Rahmen des internationalen Programms „Bridges of Goodness“ besuchte der buddhistische Gelehrte Khenpo Kunga Dakpa am 11.05. unsere zwei Philosophiekurse der Stufe EF und stellte sich unseren tiefgründigen Fragen.
Khenpo Kunga Dakpa begann seinen akademischen Weg als buddhistischer Mönch am Nyingma Mindrolling College in Nordindien. Als engagierter Lehrer des Dharma schlägt er eine Brücke zwischen traditionellen buddhistischen Texten und einem Umgang mit den Problemen der Welt. Zudem widmet sich Khenpo Kunga mit Freude der Übersetzung buddhistischer Texte aus dem Tibetischen ins Englische und strebt danach, die zeitlose Weisheit des Dharma in die Welt hinauszutragen.
So kam er auch zu uns. Eines der für uns interessantesten Themen war, aufgrund unseres aktuellen Unterrichtsthemas, die Frage: „Wie realistisch ist die Realität?“. Dazu erklärte er uns, dass unsere alltägliche Wahrnehmung oft einer Täuschung gleicht, weil unser Geist die Welt durch persönliche Filter und Projektionen einfärbt, statt sie so zu sehen, wie sie wirklich ist. Auch Fragen über verschiedene Multiversen-Theorien beantwortete er uns sehr ausführlich. Durch das Teilen seines Wissens bekamen wir eine ganz neue Perspektive auf diese Fragen, sodass wir die Themen nun mit ganz anderen Ansätzen betrachten können.
Insgesamt war es für alle Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Lehrkräfte, eine ganz besondere Erfahrung, die unser Denken – auch während der nächsten Unterrichtsstunden – nachhaltig geprägt und neue Denkansätze gebracht hat. Wir freuen uns, ein Teil der Reise von Khenpo Kunga Dakpa gewesen sein zu dürfen, und bewerten diese Erfahrung als sehr positiv und lehrreich.
Vielen Dank an alle Beteiligten, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank geht dabei an unseren Lehrer Herrn Grothe, welcher alle wichtigen Vorbereitungen für diesen Tag traf, sowie an Khenpo Kunga Dakpa für seine Offenheit für unsere Fragen und das Teilen seines Wissens.
Am Freitagabend, den 29. Mai 2026, wurde um 19:00 Uhr die Projektausstellung mit dem mahnenden Titel „Überlebende von Auschwitz“ am Quirlsberg 3 in Bergisch Gladbach feierlich eröffnet. Im Rahmen dieser Ausstellung präsentierten die Teilnehmenden des Projektkurses der Q1 ihre erarbeiteten Projekte, für die sie sich intensiv mit den Biografien verschiedener Zeitzeugen und Überlebender des Konzentrationslagers Auschwitz beschäftigt hatten. Die Ausstellung war vom 29. Mai bis zum 2. Juni geöffnet und zog zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie viele interessierte Bürgerinnen und Bürger an, denen dieses bewegende Erlebnis sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Eröffnet wurde die Ausstellung von den Schülern Frederico Trieb und Constantin Jakobs, sowie der stellvertretenden Bürgermeisterin Brigitta Opiela. Auch die Schülerin Franziska Königshofen und die betreuende Lehrerin Marion Petri richteten einführende Worte an die Anwesenden. Schon während der Eröffnung wurde die große Bedeutung dieser Ausstellung spürbar. Im Laufe der Eröffnungstage kamen mehrere hundert Besucher, um die Projekte zu begutachten und die Lebensgeschichten der Menschen, die darin widergespiegelt wurden, hautnah nachzuvollziehen.
Man spürte deutlich, wie viel Herzblut und Mühe in dieses Projekt geflossen sind; gleichzeitig wurden die historischen Schicksale und ihre tiefgreifenden Auswirkungen für die Besucher greifbar. Jede Gruppe stellte die Lebenswege individuell dar, um die realen Gefühle der Betroffenen zu vermitteln. Dazu gehörte beispielsweise die bewegende Geschichte von Josef Lewkowicz, der als einziger seiner Familie überlebte, oder auch von Rachel Grünebaum, die nach den Schrecken der Lagerzeit zeitweise ganz in der Nähe, im Stadtteil Refrath, lebte. Auch die grausamen medizinischen Experimente an den Frauen von Block 10 wurden fundiert beleuchtet. Streng getrennt davon setzten sich die Jugendlichen mit der Täterseite, z.B dem Lagerarzt Josef Mengele, und der Frage auseinander, warum normale Menschen zu solchen Taten fähig waren.
Am Ende des Abends zeigte sich, dass das Konzept der Aufklärung vollkommen aufgegangen ist. Die Besucher*innen kamen ins Nachdenken, stellten vertiefende Fragen und traten in einen intensiven Austausch – sowohl mit den Ausstellenden als auch untereinander. So wurde ein wertvoller Raum geschaffen, der dem Teilen und Verarbeiten dieser schmerzhaften Geschichten diente.
Um diese Ausstellung in dieser Form zu ermöglichen, war ein enormer Zeit- und Arbeitsaufwand für die Vor- und Aufarbeitung notwendig. Für dieses Engagement bedanken wir uns herzlich bei allen Mitwirkenden und insbesondere bei Marion Petri, die das Projekt fachlich begleitete und den Schülerinnen und Schülern bei Fragen jederzeit unterstützend zur Seite stand.
Vom 5. bis zum 8. Mai fuhren wir, die Französischkurse der 8. Klassen, nach Straßburg.
Das Ziel der Fahrt war es, unsere Sprachkenntnisse einmal im „echten Leben“ auszuprobieren – und natürlich auch Spaß zu haben.
Am ersten Tag standen wir morgens auf und bekamen ein typisch französisches Frühstück mit Baguette und Marmelade. Anschließend liefen wir vom Campingplatz aus nach Straßburg. Das fand zwar sicher nicht jeder gut, war aber längst vergessen, als wir in der Stadt ankamen.
Vor der Straßburger Kathedrale bekamen wir von unseren Lehrern Zettel für eine interaktive Stadtrallye. Diese ging allerdings relativ schnell vorbei, sodass wir noch viel Zeit hatten, die Stadt zu erkunden und Souvenirs zu kaufen. Danach folgte unser persönliches Highlight des Tages: eine Bootsfahrt über die Kanäle Straßburgs. Der Audioguide dazu war ebenfalls sehr informativ.
Der nächste Tag begann leider ziemlich früh, doch davon erholten wir uns schnell, denn es stand der Besuch des Europaparlaments an. Nachdem wir am Eingang gründlicher kontrolliert wurden als am Flughafen und nette Namensschilder erhalten hatten, begann unsere Führung. Die Dame, die uns herumführte, zeigte uns verschiedene Säle, in denen Politiker debattieren, und erzählte uns viele interessante Informationen über die Arbeit des Parlaments.
Im Anschluss hatten wir noch einmal Freizeit, um weiter durch die Stadt zu bummeln. Abends aßen wir in einem sehr leckeren Flammkuchenrestaurant – ganz typisch elsässisch.
Natürlich bestand die Fahrt nicht nur aus dem offiziellen Programm. Vor allem die Abende in unseren Bungalows sorgten für viele schöne und lustige Erinnerungen. Wir glauben, viele Schüler*innen würden uns zustimmen, dass es eine tolle Gelegenheit war, mit Freunden für kurze Zeit eine Art WG zu erleben. Dabei lernten wir auch einiges an Selbstständigkeit, da wir selbst putzen, kochen und spülen mussten. Allerdings nicht so viel, dass Herr Degen uns nicht noch mitten in der Nacht beim Entfernen einer Spinne aus dem Zimmer helfen musste, während wir kreischend zusahen.
Außerdem möchten wir unseren Lehrer*innen danken, die heldenhaft darauf achteten, dass wir unsere Nachtruhe einhielten – was wir natürlich ALLE vollkommen vorbildlich getan haben.
Und noch ein Tipp an die jetzigen Französisch Lernenden 7. Klassen: Kommt nicht zu spät zum Bus, sonst müsst ihr auf der Rückfahrt Berichte schreiben.
Alles in allem war die Straßburg-Fahrt eine sehr schöne Erfahrung.
Bericht von Aimée Schiffmann und Lara Debuschewitz
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