Am 2. Mai musste der Unterricht der Unterstufe in der 5. Stunde einem wichtigen Thema weichen: dem Lesen.
Nach der Pause versammelten sich die 5. Und 6. Klässler nicht wie üblich in ihren Klassen, sondern in den Gruppen der zuvor gewählten Buchvorstellungen. Dabei fanden viele verschiedene Genres, wie Abenteuer, Fantasy oder Sachbücher, einen Platz auf der Liste.
Die Einteilung wurde dieses Jahr erstmalig digital durchgeführt, wodurch die Schüler*innen auch in den, zwischen Wahl und Einteilung liegenden, Ferien erreicht werden konnten.
Begleitet durch freiwillige Helfer*innen aus den höheren Stufen, lauschten sie gespannt den Buchausschnitten. Nach einem ersten Zuhören, kamen die Schüler*innen ins angeleitete Gespräch über das Gehörte. Nicht nur Feedback, sondern auch weiterführende Themen wurden diskutiert, bis in einigen Gruppen sogar gesellschaftskritische Aspekte beleuchtet wurden.
Zusätzlich wurden allgemeine Fragen zum Lesen gestellt und in einigen Gruppen wurden Spiele durchgeführt, um einander besser kennenzulernen und eigene Eindrücke über die Bücher auszutauschen.
Nach zwanzig Minuten wurden die Gruppen gewechselt, so dass die Schüler*innen in eine weitere Bücherwelt abtauchen konnten. Auf den Fluren war dabei schon ein aufgeregter Austausch über die Bücher im Gange und das ein oder andere landet bestimmt auf dem nächsten Wunschzettel.
Wir möchten uns ganz herzlich bei den Organisatoren, besonders bei Frau Schiffmann, bedanken, welche die Veranstaltung durch langes Planen möglich gemacht haben und bei den Schüler*innen der höheren Stufen, die die Vorleserunden begleitet und angeleitet haben.
Geschrieben von Franziska Königshofen, Fotos von Annika Gohrbandt
„Erinnern heißt handeln“ – Zehntklässler:innen des NCG setzen sich intensiv mit Themenfeldern der Diskriminierung, Rassismus und NS-Vergangenheit auseinander
Im Rahmen eines ganztägigen Anti-Rassismus-Workshops und einer anschließenden Exkursion zum EL-DE-Haus in Köln beschäftigten sich die Schüler:innen der Jahrgangsstufe 10 intensiv mit den Themen Rassismus, Diskriminierung, Antisemitismus und der Lebensrealität Jugendlicher im Nationalsozialismus.
Ein Workshop für mehr Empathie und Zivilcourage
Der von Lehrkräften des NCG durchgeführte Workshop zielte darauf ab, das Bewusstsein für die Entstehung und Wirkung von Vorurteilen, Ausgrenzung und rassistischen Strukturen zu schärfen. Nach einem Einstieg über Begriffe und persönliche Erfahrungen setzten sich die Jugendlichen in einem offenen, schülerzentrierten Setting mit Ursachen und Folgen diskriminierenden Verhaltens auseinander. Mithilfe von Schreibkonferenzen, Rollenspielen und Diskussionsrunden entwickelten sie ein tieferes Verständnis für die Perspektiven Betroffener. Besonders eindrucksvoll war für viele die emotionale Auseinandersetzung mit realen Beispielen, die es ermöglichte, Empathie aufzubauen und Zivilcourage als konkreten Handlungsimpuls zu begreifen. Gemeinsam wurden erste Strategien erarbeitet, wie man in Alltagssituationen couragiert eingreifen und Solidarität zeigen kann.
Auf den Spuren der Vergangenheit: Exkursion nach Köln
Im zweiten Modul folgte eine Exkursion durch Köln, bei der die Lebensgeschichten Jugendlicher im Nationalsozialismus im Mittelpunkt standen. Auf einem geführten Stadtrundgang durch Ehrenfeld begegneten die Schüler:innen Häusern, ehemaligen Geschäften jüdischer Bürger:innen und Orten nationalsozialistischer Gewalt. Der Blick auf scheinbar Alltägliches offenbarte die erschütternde Realität von Verfolgung, Entrechtung und Ausgrenzung im eigenen Stadtbild – ein wichtiger Impuls zur kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte.
Den Abschluss der Exkursion bildete der Besuch des EL-DE-Hauses, der ehemaligen Kölner Gestapo-Zentrale. Das Gebäude, benannt nach dem ursprünglichen Besitzer Leopold Dahmen, beherbergt heute das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. In den original erhaltenen Zellen im Keller erhielten die Schüler:innen erschütternde Einblicke in die Haft- und Folterbedingungen politisch und rassistisch Verfolgter. Besonders bewegend waren die noch erhaltenen Inschriften der Inhaftierten an den Zellenwänden – stumme Zeugnisse von Hoffnung, Angst und Widerstand.
Ein nachhaltiger Eindruck
Die Exkursion war für viele Jugendliche eine tiefgreifende Erfahrung. Die Konfrontation mit konkreten Schicksalen in der nahen Lebenswelt der Schüler:innen – von der Vertreibung aus dem Wohnhaus in Ehrenfeld bis hin zur Folter im Gestapo-Gefängnis – hat bleibende Eindrücke hinterlassen. Die Betroffenheit und Nachdenklichkeit war bei allen Beteiligten spürbar. Die Kombination aus theoretischem Workshop und außerschulischer Lernumgebung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig historisches Erinnern für die Gegenwart ist. Die Schüler:innen des NCG haben nicht nur Geschichte verstanden, sondern auch den dringenden Appell aufgenommen, Verantwortung zu übernehmen: für ein respektvolles Miteinander, gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form der Diskriminierung.
Jonas Schrader
(Das EL-DE-Haus ist das zentrale Erinnerungs- und Bildungszentrum zur NS-Zeit in Köln. Neben der historischen Gedenkstätte im ehemaligen Gestapo-Gefängnis beherbergt es eine umfangreiche Dauerausstellung zu Köln im Nationalsozialismus sowie wechselnde Sonderausstellungen und pädagogische Angebote.
Vier Tage in Straßburg – Eine Reise voller Eindrücke und Erlebnisse 🇫🇷 Im Rahmen unseres Französischunterrichts durfte der gesamte 8. Jahrgang an einer viertägigen Fahrt nach Straßburg teilnehmen – eine tolle Gelegenheit, die französische Sprache und Kultur hautnah zu erleben.
Unsere Unterkunft war ein großer und schön gelegener Campingplatz, der uns viel Raum für gemeinsame Aktivitäten bot. Besonders spannend: wir mussten unser Essen selbst organisieren und kochen – eine neue Erfahrung, die viel Teamgeist forderte, aber auch richtig Spaß machte.
Auf dem Programm standen viele abwechslungsreiche Aktivitäten: Eine Stadtführung durch das historische Zentrum, ein Besuch im beeindruckenden Straßburger Münster und ein spannender Einblick in die Arbeit des Europäischen Parlaments. Auch wenn dort nicht alles ganz wie geplant verlief, war es dennoch ein besonderer Moment, das Gebäude von innen zu sehen. Ein Highlight war für viele die Freizeit in der Stadt – hier konnten wir in kleinen Gruppen Straßburg auf eigene Faust erkunden, shoppen gehen, französische Snacks probieren oder einfach das Flair der Stadt genießen.
Am Ende waren sich alle einig: Diese vier Tage boten viel mehr als nur Unterricht – sie waren voller Gemeinschaft, Spaß und neuer Erfahrungen. Merci, Strasbourg – wir nehmen viele schöne Erinnerungen mit!
Geschrieben von Melissa Koch und Abisola Oladimeji (8c)
Nun ist auch der Sommersportkompaktkurs vorbei, welcher trotz schlechtem Wetter allen einen riesigen Spaß gemacht hat.
Montags sind wir nach einer 10-stündigen Busfahrt, im Sportgästehaus Unterberg in Kössen, pünktlich zum Abendessen angekommen und haben unsere Zimmer bezogen. Dienstags hat dann das Programm für uns angefangen und in drei Gruppen eingeteilt haben wir eine Mountainbike- und eine Schluchtentrekking-tour gemacht. Mittwochs haben wir in den Gruppen jeweils die Tour gemacht, die für uns dienstags nicht auf dem Plan stand. Donnerstags ging es für alle gemeinsam zur Rafting Tour auf der Großache, bei der alle einmal schwimmen gegangen sind. Nachmittags gab es noch verschiedene Challenges. Pro Punkt wurde unsere Zeit bis zur Nachtruhe verlängert, so dass wir Freitag eine Stunde mehr hatten, da wir die volle Punktzahl erreicht haben.
Freitags sind alle zusammen zu Scheibenwaldhütte gewandert, wobei ein paar wieder zurückgegangen sind bevor wir die Hütte erreicht haben.
An allen Tagen konnten wir je nach Gruppe vormittags oder nachmittags den Tag so verbringen wie wir wollen und viele haben die Möglichkeit genutzt und sind in die
'Stadt’ gegangen.
Abends wurde von den meisten noch zusammen Werwolf gespielt und am Freitagabend haben wir zum Abschluss Stockbrot am Lagerfeuer gemacht.
Insgesamt war es eine tolle Zeit mit vielen schönen Momenten und der Möglichkeit gemeinsam die Berge zu entdecken, sowie dort neue Sportarten bzw. Aktivitäten auszuprobieren.
Der 07.05 war ein sehr informativer und aufklärender Tag für die Schülerinnen und
Schüler der Jahrgangsstufe 10, rund um das Thema Alkohol und andere Drogen. In den
ersten beiden Stunden gab es eine einführende Präsentation über Alkohol und seine
Folgen sowie den verantwortungsvollen Umgang damit, gehalten von Frau Dr. Glaser.
Jegliche Interessensfragen der Schülerinnen und Schüler wurden beantwortet. Der
Hauptschwerpunkt dieses Einstiegsprogramms lag auf den möglichen Folgen von
übermäßigem Alkoholkonsum.
Im Anschluss an die Präsentation nahmen die Schülerinnen und Schüler an drei
verschiedenen Workshops teil. Diese wurden von Mitarbeitenden des Café Leichtsinn
sowie der Katholischen Jugendagentur geleitet. In einem Workshop ging es um die unter
Jugendlichen wieder verbreitete Droge Lachgas. Ein weiterer Workshop beschäftigte
sich mit dem Cannabiskonsum. Dazu lasen die Schülerinnen und Schüler ein
interaktives Buch („Wenn Finn kifft“) und spielten dazu ein Rollenspiel. Der dritte
Workshop behandelte erneut das Thema Alkohol.
Den krönenden Abschluss bildete Jörg Böckem. Der deutsche Autor und Journalist las
aus zwei seiner Bücher vor. Das erste Buch („Lass mich die Nacht überleben“) ist seine
Autobiografie über seine frühere Heroinsucht – seine persönliche Geschichte fesselte
die Schülerinnen und Schüler. Das zweite Buch („High sein“, gemeinsam mit Hendrik
Jungaberle und Julia Kluttig) ist ein Aufklärungsbuch, das zum Nachdenken anregte.
Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen –
diese Gelegenheit wurde rege genutzt.
Am Ende gingen alle mit vielen beantworteten Fragen und viel neuem Wissen nach
Hause. Der Tag war ein voller Erfolg und erfüllte seinen Zweck. Vielen Dank an Herrn
Böckem für seine Zeit und Offenheit sowie an alle Beteiligten, die diesen Tag organisiert
haben.
Im Rahmen des in diesem Jahr erstmalig stattfindenden Projektkurses Deutsch-Geschichte „Gegen das Vergessen“, welcher sich seit den Sommerferien mit Antisemitismus und dem Holocaust beschäftigt, fuhren wir vom 21. bis zum 26. März nach Polen. In…weiterlesen
Freitag, der 13. März war für die Schüler*innen der Oberstufe kein gewöhnlicher Unterrichtstag – ab 8 Uhr versammelten sich alle in der Belkaw Arena, entweder in der Stadionhalle oder auf dem Rasenplatz. Gewählt werden konnte…weiterlesen
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