Am 14. Februar waren die Medienscouts in allen 6. Klassen. Dort haben wir mit den Schülerinnen und Schülern über den Bereich Social Media gesprochen und sie über Gefahren im Netz aufgeklärt, wie z.B. gefährliche Trends, Cybermobbing und generell das Recht am eigenen Bild. Die Kinder haben ihre eigenen Erfahrungen mit uns geteilt und wir konnten dabei auf ihre Fragen eingehen und sie sensibilisieren. Passend dazu haben wir mehrere Kahoots gestaltet und diese mit den 6. Klässlern gespielt und besprochen. Diese ist eine von vielen Aktionen, die wir durchführen, um über Social Media und das Internet aufzuklären.
Der Internationale Frauentag wird jedes Jahr am 8.März gefeiert. Ein Tag, der für die Kämpfe zur Gleichberechtigung steht. Auch das NCG möchte an diese Kämpfe erinnern und Aufmerksamkeit schaffen.Es gibt wohl keinen besseren Zeitpunkt als jetzt.Im Iran protestieren täglich viele Frauen und Männerum Gleichberechtigung in ihrem Land.Uns als Schule soll bewusst werden, dass Frauenrechte auch heute nicht selbstverständlich sind und wir alle dazu beitragen können, dass Gleichberechtigung vielleicht irgendwann für Jede und Jedenalltäglich ist.
Wie auch im Letzten Jahr haben wir uns im Zuge dessen dazu entschieden, unsere Schule für einen Tag umzubenennen in dasMarjane-Satrapi-Gymnasium.
MarjaneSatrapi ist eine iranische Comiczeichnerin, welche am 22.November 1969 in Rascht geboren wurde. Sie wuchs in einem politisch sehr aktiven Umfeld auf. Es war also keine Verwunderung, als auch sie aktiv wurde. Im Laufe ihres Lebens wurde sie inhaftiert, beschloss daraufhin nach Europa zu gehen und lebt seitdem in Frankreich. Eine sehr beeindruckende Frau, welche große Risiken auf sich nahm, um ihre Meinung zu vertreten.
Der Rapper Ben Salomo war zu Gast am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium und hielt einen Vortrag vor den Religionskursen der Oberstufe. Er forderte einen bewussteren Umgang mit Rapsongs und deren Inhalten – und machte die Schüler:innen auf Antisemitismus im Alltag aufmerksam. Ein Experiment zeigt, dass die meisten von ihnen damit schon einmal konfrontiert waren.
Leider ist es in vielen Ländern auf der Welt Realität, dass Kinder dazu gezwungen werden Waffen in die eigenen Hände zu nehmen, um damit im Krieg blutige Taten zu begehen. Die momentane Lage beläuft sich auf mehrere Hunderttausende Jungen und Mädchen, die unter diesen, für Kinder unwürdigen Lebensumständen, ausgenutzt werden.
Doch was tun? Es ist wahr, dass sich so einige Dinge nicht von Heute auf Morgen ändern lassen, oder ihnen gar Einhalt geboten werden kann. Dennoch kann man für Aufmerksamkeit sorgen, als auch für die Kundgabe von Widerstand. Der ,,Red Hand Day“, ein Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, findet jährlich am 12. Februar statt. An diesem Datum machen weltweit Proteste die Runde, welche sich für diese Kinder stark machen. Es soll die Leute daran erinnern, dass dort draußen Tag für Tag schreckliche Dinge passieren und dass diesen mit lautstarker Missgunst entgegengetreten werden muss.
Das NCG hat auch dieses Jahr wieder am ,,Red Hand Day“ teilgenommen, wobei die Schülerschaft ihre Solidarität gegenüber den Kindersoldaten in Form eines Projektes zeigte. Hierbei wurde ein weißes Leinentuch besorgt um den Schülern als Träger für zahlreiche Handabdrücke roter Farbe zu dienen. Hunderte von ,,Red Hands“ zusammen gegen den Einsatz von Kindern im Krieg der Erwachsenen. Die Message: Kindheit ist wertvoll und jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, diese zu erleben. Ausnahmslos.
In diesem Zusammenhang wäre auch der Artikel,,NCG unterstützt Protest gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten“ von terre des hommes, veröffentlicht am 13. Februar 2023 auf der Seite
,,in-gl.de“ einen Blick wert, wenn ihr noch mehr bezüglich des ,,Red Hand Day“ erfahren wollt.
Ein Artikel von Lena Bornkessel, Schülerin des NCG
Es gibt sie noch, unsere alte Austauschschule in London! Und es gibt weiterhin Schülerinnen und zwei Lehrer, die Deutsch lernen und lehren und Interesse daran haben, die Kontakte zu unserer Schule wieder aufleben zu lassen, wenn auch in einer etwas anderen Form.
In einer Zeit vor Brexit, Corona und diversen Bestimmungen und Neuregelungen in puncto Austausch auf deutscher und englischer Seite sind wir einmal im Jahr mit einer kleineren Gruppe von 12 bis 20 Schüler:innen nach England gefahren und haben die Gastschülerinnen auch bei uns willkommen geheißen. Dieser wichtige Teil unserer Arbeit in der Fachschaft Englisch ist dann step by step weggebröckelt. Nun möchten wir die Kontakte – wenn auch in kleinerem Format – wieder aufbauen.
James Allen’s Girls‘ School liegt in Dulwich, im Süden Londons, unweit von Brixton. Wie der Name schon sagt, besuchen nur Mädchen die Schule. Zudem ist JAGS eine Privatschule, was letztlich die Struktur und Organisation des Unterrichts stark beeinträchtigt. Die Schule umfasst die Jahrgänge 7 bis 13. Leistungskurse werden auch dort in den letzten zwei Jahren gewählt. Der große Unterschied im englischen Schulsystem liegt darin, dass die Schülerinnen in Year 12 und 13 drei LKs wählen. Diese sind dann aber auch die einzigen Fächer, die überhaupt belegt werden müssen. Die Wahlen sind frei, Lieblingsfächer und Neigungen sind die ausschlaggebenden Kriterien. Wer z.B. Mathematik nicht mit ins Abitur nehmen möchte und eher künstlerisch-musisch interessiert ist, wählt halt eine Kombination wie Drama, Französisch und Kunst.
Die beiden Deutsch-LKs in JAGS umfassen jeweils zwei Schülerinnen. Unterricht sieht so natürlich ganz anders aus. Was letztlich besser ist – eine breite Anzahl von Fächern und größere und diskutierfreudigere Gruppen oder kleinere Gruppen und wenige Fächer – ist allerdings nicht leicht zu sagen.
Ab der 8. Klasse lernen die Schülerinnen eine zweite Fremdsprache, die nach zwei Jahren wieder abgewählt werden kann. Neben Deutsch werden Altgriechisch, Latein, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Japanisch angeboten.
Immerhin lernen knapp 30 Schülerinnen, aufgeteilt in zwei Gruppen, Deutsch in Klasse 8. In den Klassen 9 und 10 sind es dann noch knapp 20 Schülerinnen.
Ich habe zwei Wochen in der Schule verbracht und mit den beiden Deutschkollegen den Plan ausgearbeitet, dass die Schülerinnen im 1. Lernjahr persönliche Briefe schreiben, die dann an Schüler:innen am NCG verteilt werden, sodass wir Brieffreundschaften im klassischen, old-school Sinne starten, aus denen sich aber gerne persönliche Kontakte, die darüber hinausgehen, entwickeln können.
Für die folgenden zwei Jahrgänge möchten wir Kontakte zwischen Klassen einrichten, die sich ca. einmal im Monat schreiben und bestimmte Themen vorstellen oder zusammen erarbeiten. Hierbei sollen beide Seiten sowohl Deutsch als auch Englisch als Sprache einsetzen.
Für die zwei Leistungskurse in JAGS, d.h. für die insgesamt vier Mädchen, haben wir individuell Tandempartner:innen am NCG vermittelt, die sich letztlich neben persönlichen Kontakten auch in Abiturvorbereitungen unterstützen können.
Die erste Reaktion der englischen Mädchen war: „Super, dann fahren wir nach Deutschland und besuchen die Schule dort!“ Da hätte ich gerne spontan zugesagt. Leider ist es von englischer Seite nicht so einfach. Laut einem mittlerweile nicht mehr ganz so neuem britischen Jugendschutzgesetz dürfen britische Schüler:innen nicht mehr in Privathaushalten übernachten. Aber wer weiß, vielleicht ergeben sich aus den Kontakten irgendwann die Möglichkeiten zu persönlichen Begegnungen.
Ebenso können wir am NCG nicht für alle Lerngruppen Klassenkontakte vermitteln, da es einfach nicht genug Deutschschülerinnen in JAGS gibt.
Trotzdem ist uns dieser „neue alte“ Kontakt lieb und teuer, da endlich wieder Austausch nach einigen Jahren Funkstille beginnt.
Zwei Wochen in JAGS zu sein war zudem ein wenig wie im Schlaraffenland mitzuarbeiten, wenn man fast drei Jahre Baustelle am NCG hinter sich hat und hat einen Vorgeschmack darauf gegeben, wie es hier vielleicht irgendwann auch mal sein wird. Warme und intakte, gemütlich eingerichtete Klassenräume nach Lehrerraumprinzip, ein stets funktionierendes Netz, eine neue Aula und ein Theater, eine große Bibliothek und Rückzugsräume für alle. Besonders schön waren die im ganzen Gebäude mit Bildern, Postern und Schaukästen gestalteten Flure.
Baustellen gibt es an der Schule auch, aber nur in den Ferien. Wenn alle zurückkommen, sieht die Schule wieder tip-top aus. Tja, das ist wohl der Privatschulbonus…..
Im Rahmen des in diesem Jahr erstmalig stattfindenden Projektkurses Deutsch-Geschichte „Gegen das Vergessen“, welcher sich seit den Sommerferien mit Antisemitismus und dem Holocaust beschäftigt, fuhren wir vom 21. bis zum 26. März nach Polen. In…weiterlesen
Freitag, der 13. März war für die Schüler*innen der Oberstufe kein gewöhnlicher Unterrichtstag – ab 8 Uhr versammelten sich alle in der Belkaw Arena, entweder in der Stadionhalle oder auf dem Rasenplatz. Gewählt werden konnte…weiterlesen
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