Zusammenhalt und Vertrauen sind unentbehrliche Faktoren einer Gemeinschaft, so auch die einer Klassengemeinschaft. Um diese in die neuen Klassen zu integrieren, ist der Piratentag, am Anfang eines jeden Schuljahres, für die Jahrgangsstufe 5 da. Denn, wie auch eine Piratencrew, sollen die Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse in den laufenden Schuljahren zusammenhalten und sich gegenseitig vertrauen können.
Um 8:30 begann der Tag im Raum 950, in welchem sich alle Klassen zusammenfanden, mit dem ersten Teil einer Piratengeschichte, welche die Schülerinnen und Schüler über den Tag hinweg begleiten sollte. Das Motto der Geschichte war es, durch das gemeinsame Bewältigen von Abenteuern aus einer Piratengruppe eine richtige Crew zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten die Schülerinnen und Schüler, genauso wie die Piraten in der Geschichte, Aufgaben lösen, welche alleine unlösbar sind. Wie zum Beispiel das Spiel Sumpfüberquerung, in welchem die Schülerinnen und Schüler mithilfe von kleinen Teppichen von einer Seite zur anderen gelangen mussten. Doch der Haken an der Aufgabe war, dass beim Überqueren der Seiten kein Teppich unberührt bleiben durfte, da er sonst aus dem Spiel herausgenommen wurde. Dabei durfte der Boden natürlich nicht berührt werden, geschah dies doch, so wurden die Hände oder Füße zusammengebunden. Zwischen den ganzen Spielen gab es auch Reflexionsrunden, in denen alles festgehalten wurde, was aus den Spielen mitgenommen werden konnte. Dadurch wurde zum Ende hin ein Plakat mit den Piratenregeln für jede Klasse zusammengestellt, um jede Schülerin und jeden Schüler an diese Regeln zu erinnern. Dieses Plakat hängt jetzt in jedem Klassenraum.
Am Ende ging es wieder in den Raum 950, um sein Piratendiplom abzuholen, welches für Teamwork steht. Wie die Schülerinnen und Schüler später berichten war der Tag ein großer Erfolg, die Schülerinnen und Schüler hatten ganz viel Spaß beim Erledigen der Aufgaben und wuchsen dabei als Klassen ganz eng zusammen.
Großen Dank geht an Frau Braun und Frau Kölking, aber auch an die Mentoren der neunten und zehnten Klasse, welche wie auch in den vergangenen Jahren diesen Piratentag organisiert haben.
Am Samstag, den 14.09.2024 fand endlich nach über 10 Jahren das Ehemaligentreffen des NCGs statt. Über 700 Personen fanden ihren alten Schulweg wieder. Ab 15 Uhr trafen nach und nach ehemalige Schülerinnen und Schüler ein und stellten mit geringer Überraschung fest, dass sich seit ihrer Abschlussfeier wenig, bis nichts verändert hat, außer der Baustellencharakter. Auch auf den Bildern der Jahrzehnte alten Abizeitungen zeigte sich, dass lediglich das Fehlen des Nordtrakts einen sichtbaren Unterschied macht. Es wurden verschiedene Ausstellungen und Aktionen vorbereitet, unter anderem wurde der Musikraum im Neubau in einen “Raum der Erinnerungen” verwandelt, in dem Fotos und die Abibücher vergangener Jahre angeschaut werden konnten und, nach Bestellung, die eigenen, vergangenen Abiprüfungen eingesehen werden konnten. Durch die vielfältigen Besucherinnen und Besucher wurde das Event zu einem Treffen der Generationen. Nicht nur Abiturienten der letzten Jahre, sondern teilweise auch Personen, deren Schulzeit über 40 Jahre her ist, waren anwesend. Auf dem Schulhof ließen sich viele verschiedene Gruppen beobachten, die von alten Schulfreunden, welche sich nach Jahren wiedergefunden haben bis zu kürzlich verabschiedeten und aktuellen Schülerinnen und Schüler, die sich interessante Geschichte aus längst vergangenen Zeiten anhören könnten.
Insgesamt war die Stimmung sehr ausgelassen und alle Beteiligten waren gut unterhalten.
Wie so oft gab es auch dieses Mal zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer, allen voran der Förderverein, die dieses Event überhaupt erst möglich machten. Diese kamen sowohl von außerhalb, wie das “Ital. Eis&Sahne” Mobil, als auch von innerhalb, aus der Schülerschaft und dem Förderverein. So konnte eine große Auswahl an Speisen und Getränken geboten werden. Herr Jaeger sorgte mit seinen beiden Bands für musikalische Unterhaltung, der Vorsitzende des Fördervereins, Herr Anton und der Schulleiter Herr Hees hielten kurze Reden. Doch bei all dem Rahmenprogramm stand das Zusammenkommen von ehemaligen und aktuellen NCGlern sowie Lehrerinnen und Lehrern im Fokus. Es entstand ein großartiges Wir-Gefühl, sodass von vielen Beteiligten eine baldige Wiederholung gewünscht wurde. Wir möchten uns daher bei allen bedanken, die dieses Treffen möglich gemacht haben.
Geschrieben von Franziska Königshofen und Annika Gohrbandt (EF)
Wie auch im letzten Jahr kam die Theaterproduktion „Comic On“ für die Klassen des siebten Jahrgangs an das NCG. Ein Teil dieses Besuchs wurde durch die Kreissparkasse Köln finanziert und der technische Teil wurde durch die Technik AG organisiert. Die Theaterproduktion „Comic On“ ist ein mobiles Präventionstheater für Kinder und Jugendliche, welches über Themen wie Cybermobbing, Rassismus, Respekt und vieles mehr aufklärt und die dazu gehörigen Fragen beantwortet.
Das Theaterstück zeigte, neben den Grundthemen wie Mobbing und Cybermobbing, insbesondere Themen wie den Umgang mit Nacktfotos, Sexting und was mit Menschen passiert, die so etwas durchleben.
Die drei jugendlichen Protagonisten Leo, Chiara und Elena, gespielt von Robin, Kathi und Liesa, sind Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums.
Chiara und Elena verlieben sich im Laufe des Stücks in Leo, nachdem Chiara ihn wegblockt, weil er ihr zu Nahe tritt, fängt er an mit Elena zu schreiben und sie zu überreden ihm Nacktfotos zu schicken. Nach mehreren Versuchen stimmt sie widerwillig zu und schickt ihm diese. Dann kommt Chiara zu Leo und möchte die erneute Nähe zu ihm suchen, worauf hin ein Kuss folgt, welchen Elena unfreiwillig mitkriegt. Darauf stellt sie Leo zur Rede, welcher sie abblockt und im Laufe des Theaterstücks ihre Nacktfotos an sämtliche Kontakte schickt. Folglich wird Elena von jedem ausgegrenzt und gemobbt. Anschließend zieht sie sich zurück und geht nicht mehr in die Schule.
Dieses extreme Beispiel sollte verdeutlichen, wie man sich in solchen Situationen besser nicht verhalten sollte und wie man diese Situationen von Anfang an stoppen kann. Das Theaterstück zeigte einen vielfältigen und detaillierten Einblick in das Thema, aber auch in den Rechtlichen Bereich, welcher mit dem Verschicken von Jugendlichen Nacktbildern einhergeht. Die Schauspieler klärten auch separat neben dem Stück über einzelne Abschnitte des Stückes auf und griffen weitere Themen auf.Auch die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen oder über mögliche Probleme aufgeklärt zu werden. Im Nachhinein berichten die Schülerinnen und Schüler, dass das Theaterstück ihnen sehr gefallen und auch weitergeholfen hat, wie man sich in solchen Situationen verhält und wo man die nötige Unterstützung finden kann.
Auch uns an der Schule ist die Aufklärung über Mobbing ein sehr wichtiges Thema. Durch die Digitalisierung in den letzten Jahren kam die MedienscoutsAG zu Stande, welche sich insbesondere mit dem Thema Cybermobbing in Sozialen Medien befasst. Diese können bei Fragen, Problemen oder Ähnlichem mittwochs während der Mittagspause in Raum 750 angetroffen werden.
Foto: Mauer, Elektrozaun, Stacheldrahtrollen, Kiesbett. Eine Flucht war über diese Abgrenzung nicht möglich. Auf dem Schild steht: "Neutrale Zone. Es wird ohne Anruf sofort scharf geschossen."
Unser Besuch in der Gedenkstätte des KZ Sachsenhausen war herausfordernd und bleibt uns durch die vielen Eindrücke vor Ort und auch Einblicke in den Alltag der Häftlinge aus den Erzählungen im Rahmen der Führung in Erinnerung.
Schon vor der Fahrt haben wir unser Wissen zum Thema Nationalsozialismus noch einmal vertieft. Hier war insbesondere die Auseinandersetzung mit der NS-Ideologie (Sozialdarwinismus, Rassenlehre, Lebensraum,…) wichtig, um die Formen der Ausgrenzung und das Vorgehen der Nationalsozialisten bei der Vernichtung der verschiedenen Gruppen zu verstehen. Nach der Wannseekonferenz 1942 begann die systematische Vernichtung der Juden – der Holocaust. Aber die jüdische Bevölkerung war nicht die einzige Gruppe. Wie wir auch im KZ-Sachsenhausen an Beispielen erfuhren, waren neben Juden auch politische Häftlinge, Homosexuelle, Sinti und Roma und russische Kriegsgefangene in Sachsenhausen eingesperrt. Insgesamt ca.200.000 Häftlinge. Davon starben mehrere Zehntausende an den Unterernährung, Entkräftung durch Zwangsarbeit oder wurden zu Tode gequält oder erschossen.
Um vor Ort die vielen Eindrücke zu verstehen, hatten wir uns mit verschiedenen Schwerpunktthemen schon vor der Fahrt im Geschichtsunterricht auseinandergesetzt und über eine Präsentation besprochen. Wie ist der Tagesablauf im KZ? Wie ist es aufgebaut? Wie sind die Häftlinge gekennzeichnet? Was ist mit Zwangsarbeit gemeint? Viele Fragen ergaben sich auch bei der Erarbeitung.
Diese Informationen konnten wir vor Ort noch besser verstehen. Besonders beeindruckend waren die Informationen zum Appellplatz. Die Häftlinge mussten mehrfach am Tag bei Wind und Wetter zum Appell antreten – teilweise zur Strafe auch stundenlang.
In der Kommandantur konnten wir auch die Täter und ihre Biografien genauer kennenlernen. Viele SS-Leute wurden in Sachsenhausen ausgebildet und dann – auch wegen besonderer Grausamkeit – in andere KZ oder Vernichtungslager „befördert“, wie z.B. Karl Otto Koch.
In Erinnerung wird uns die Schuhteststrecke bleiben. Hier mussten Häftlinge Schuhe von deutschen Unternehmen testen und mit den zu kleinen oder zu großen Schuhen bis zu 40 km am Tag ohne Pause im Kreis laufen. Da die Häftlinge wegen Unterernährung zu wenig wogen, um die Schuhe abzunutzen, mussten sie noch zusätzlich Gewicht tragen. Die Einteilung für die Schuhteststrecke bedeutete für viele entkräftete Häftlinge den Tod.
In der heutigen Zeit, in der Ausgrenzungen und Diskriminierungen sowie Rassismus wieder neues Gewicht bekommen, ist es besonders wichtig zu sehen, wohin das führen kann. Auch wenn wir in einer anderen Zeit leben und keine Schuld für das Geschehen damals empfinden, so tragen wir doch Verantwortung für ein respektvolles Zusammenleben heute.
Zum ersten Mal haben die Fachschaften für Deutsch, Sozialwissenschaften und Geschichte eine Berlinfahrt zusammen ausgearbeitet. Als erste Fahrer wurden wir, die Stufe EF, als Versuchskaninchen losgeschickt.
Und so kam es, dass am 02. September um 08:30 Uhr, 68 Vorstadtkinder und 6 Lehrer auf dem Weg waren, die Straßen Berlins unsicher zu machen. Nach fast 10 Stunden Fahrt, in der sich zumindest die obere Hälfte des Doppeldeckerbusses in einen Club verwandelt hatte, kamen wir endlich an unserem Zuhause für die nächsten vier Tage an. Nach einer Einweisung und Überlebenstipps von Herrn Wiegmann wurden uns die Zimmer zugeteilt und wir durften selbständig die Stadt erkunden, um uns etwas zu essen zu suchen. Als kleinen Schreck in der Abendstunde gab es einen Besuch von mehreren Feuerwehr- und Polizeifahrzeugen, die vor der Tür standen, als wir alle wieder kamen. Glücklicherweise handelte es sich um einen Fehlalarm und niemand wurde verletzt.
Am Dienstag lautete unser Motto: „Von der Siegessäule bis zur Spree, schnell taten uns die Füße weh“. Um 10 Uhr morgens begann unsere Wanderung quer durch Berlin zum Brandenburger Tor. Der Weg dorthin war gefüllt von verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt, sowie minutenlangem Aufhalten des Verkehrs an Zebrastreifen und Trennungen der Gruppe durch Ampeln. An unserem Ziel angekommen, teilte sich die Stufe in zwei Gruppen. Die eine machte sich auf den Weg zum Reichstag, die andere ins Konzentrationslager Sachsenhausen. Dieser Ort wird in einem eigenen Artikel "Unverstehbares verstehen" beschrieben.
Rund um den Reichstag fühlten wir uns, durch die vielen Baustellen, fast wie zu Hause am NCG. Bevor es hineinging, besuchten wir noch kurz das Holocaust-Mahnmal an der Ebertstraße. Im Reichstagsgebäude wurden wir zunächst durch die Sicherheitsvorkehrungen geschleust und anschließend in die Kantine geführt, wo es ein leckeres Mittagessen gab, um unsere Kräfte vor dem weiteren Programm wieder zu stärken. Nach dem Mittagessen ging es für uns in den Plenarsaal, wo wir uns, unter dem wachsamen Blick des Bundesadlers, einen Vortrag über den Aufbau der deutschen Politik anhören durften.
Daraufhin ging es für uns zu einem Interview mit dem Bundestagsabgeordneten Maik Außendorf (Grüne) aus Bergisch Gladbach. Wir konnten ihm Fragen stellen und uns einen kleinen Überblick über die Arbeit im Bundestag verschaffen. Zum Abschluss fuhren wir hoch auf die Terrasse zur gläsernen Kuppel. Von dort oben hatten wir einen tollen Ausblick über die Hauptstadt. Der Abend stand uns wieder zur freien Verfügung, um Sehenswürdigkeiten, z.B die Siegessäule, zu besuchen und uns für den Abend zu verpflegen.
Der Mittwoch startete entspannter mit einem freiwilligen Besuch der East Side Gallery, einer Graffitiausstellung auf den Resten der Berliner Mauer. Danach wurden wir von unserem Reisebus zum Reichstag gefahren, wo die zweite Gruppe den Reichstag besuchte und die erste weiter zum Konzentrationslager Sachsenhausen fuhr. Dort angekommen, durften wir das Gelände eine Stunde selbständig erkunden, damit wir uns ein wenig mit dem Thema vertraut machen konnten. Im Anschluss erhielten wir eine Führung durch das Lager, welche durch die heißen Temperaturen zwar gekürzt wurde, es jedoch trotzdem schaffte unser Interesse zu wecken und uns die Thematik passend zu erklären. Die andere Gruppe wurde derweil durch den Bundestag geführt.
Bei unserer Führung streute der arme Mann mit der Frage “Ob wir denn eine Aula hätten?”, unwissentlich Salz in tiefe Wunden. Mit unserem Besitz einer Arena konnten wir ihn jedoch wieder beeindrucken.
Der Interview-Partner von Gruppe 2, Dr. Hermann-Josef Tebroke (CDU), war am Mittwoch leider verhindert, dennoch hatten wir die Möglichkeit, einige Fragen an seine Referentin zu stellen. Zum Abschluss fuhr auch unsere Gruppe hoch auf die Terrasse zur gläsernen Kuppel. Von dort oben hatten wir einen tollen Ausblick über das Berlin der Nacht.
Am Abend hatten wir zum letzten Mal die Gelegenheit uns unser Essen selbst zu jagen und unsere Lieblingsorte in der Stadt zu besuchen, bevor es für die letzte Nacht noch einmal ins Hostel ging.
Donnerstagmorgen müssten wir dann schon wieder unsere Sachen für die Heimreise zusammenpacken. Nach dem Frühstück wurden uns die Zimmer abgenommen und wir stiegen ein letztes Mal in unseren Reisebus. Nach 9 Stunden Fahrt und ein paar Zwischenstopps, kamen wir Abends wieder in unserer schönen Heimat Bergisch Gladbach an.
Abschließend können wir sagen, dass die Fahrt ein voller Erfolg und möchten uns bei allen bedanken, die uns diese Erfahrung ermöglichten. Ganz besonders natürlich bei den Lehrerinnen und Lehrern, welche sich die vier Tage mit uns zumuteten: Frau Doth, Frau Enders, Herr Kuhlmann, Frau Petri, Frau Raible und Herr Wiegmann, dazu Herr Bänsch und viele andere, die sich engagiert haben. Ein großer Dank geht auch an unseren sehr geduldigen Busfahrer Jörg, der es vier Tage lang mit unserer wilden Musik im Rücken aushielt.
Im Rahmen des in diesem Jahr erstmalig stattfindenden Projektkurses Deutsch-Geschichte „Gegen das Vergessen“, welcher sich seit den Sommerferien mit Antisemitismus und dem Holocaust beschäftigt, fuhren wir vom 21. bis zum 26. März nach Polen. In…weiterlesen
Freitag, der 13. März war für die Schüler*innen der Oberstufe kein gewöhnlicher Unterrichtstag – ab 8 Uhr versammelten sich alle in der Belkaw Arena, entweder in der Stadionhalle oder auf dem Rasenplatz. Gewählt werden konnte…weiterlesen
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