Nicolaus Cusanus Gymnasium,  Reuterstraße 51, 51465 Bergisch Gladbach

DDR Zeitzeugin zu Besuch am NCG 

 

Gegen das Vergessen & für die Demokratie

 

 

Am 4. März besuchte uns Frau Breuer, die Großmutter einer ehemaligen Schülerin, am NCG, um uns von ihren Erfahrungen in der DDR zu erzählen. Fast die ganze Stufe Q2, also der aktuelle Abiturjahrgang, hatte sich im Musikraum eingefunden, um ihren bewegenden Vortrag zu ihren schmerzhaften Erfahrungen mit dem MfS (Stasi) zu hören. (siehe Foto) 

Frau Breuer (*1954) erzählte zunächst sehr anschaulich von ihrer Kindheit und Jugend in der DDR. Nachdem sie sich während eines Bulgarienurlaubs mit ihrem Mann mit einer Familie aus der BRD angefreundet hatte, gerieten sie und ihr damaliger Mann ins Visier der Stasi.   

Vorgeworfen wurden ihr und ihrem Mann Westkontakte, angebliche Fluchtversuche und schließlich auch ihre ab 1982 gestellten Ausreiseanträge, die aus Sicht der DDR-Behörden ihre vermeintlich regimekritische Haltung dokumentierten.  

Eindringlich berichtete sie den sichtlich berührten Schüler:innen, wie im Februar 1984 morgens mehrere Mitarbeiter der Stasi laut an ihre Tür klopften und sie verhafteten. Noch heute wird in ihrem Vortrag der Schmerz deutlich, den ihr diese Situation auch deshalb bereitete, weil sie ihre kleine Tochter zurücklassen musste. Auch in der Untersuchungshaft wusste sie lange nicht, wie es ihrem Kind ging.  

Verhaftet wegen „landesverräterischer Nachrichtenübermittlung“ und „mehrfach ungesetzlicher Verbindungsaufnahme“ zum Westen, wurde sie über 1 ½ Jahre im Frauenzuchthaus Hoheneck ihrer Freiheit beraubt. Sehr anschaulich beschrieb sie die widrigen Haftbedingungen.  

Im Rahmen eines Häftlingsfreikaufs gelangte sie schließlich im Mai 1985 nach Bergisch Gladbach.   

Frau Breuer hielt einen bewegenden Vortrag, den wir am NCG lange in Erinnerung behalten werden – insbesondere auch ihr abschließendes, sehr klares Statement für ein aktives Eintreten gegen jede Form des Unrechts und der Diktatur und  für unsere Demokratie. 

 

 

Marion Petri (Geschichts-Lehrerin am NCG) 

Neu am NCG - Frau Kornberger

 

1. Stellen Sie sich bitte kurz vor.
Mein Name ist Britta Kornberger.
Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder.


2. Seit wann arbeiten Sie bei uns am NCG und warum?
Ich arbeite seit dem 01.01.2024 am NCG.
Ich habe schon länger den Wunsch in einer Bibliothek zu arbeiten
und hier habe ich die Möglichkeit dazu bekommen.


3. Was sind Ihre Aufgabenbereiche?
Ich betreue die Bibliothek mit allen Arbeiten die dort anfallen.
Zum einen können die Bücher bei mir entliehen und wieder zurückgegeben werden,
zum anderen pflege ich den Bestand oder helfe bei Fragen.
Außerdem können sich Schüler während der Öffnungszeiten in der
Bibliothek aufhalten und Aufgaben bearbeiten.


4. Welchen Eindruck haben Sie von unserer Schule?
Die Schüler:innen und das Kollegium sind sehr nett.
Das Thema Baustelle ist ein allgegenwärtiges Thema in der Schulgemeinschaft
und alle versuchen das Beste daraus zu machen.


5. Wie kommen Sie mit Kolleg:innen und Schüler:innen klar?
Alle haben mich sehr nett aufgenommen. Ich freue mich sehr, hier zu sein!


6. Was macht Ihnen besonders Spaß an Ihrer Arbeit bei uns an der Schule?
An meiner Arbeit gefällt mir besonders, dass sie abwechslungsreich ist.
Da ist auf der einen Seite der Kontakt zu den Mitarbeitenden
und Schüler:innen und auf der anderen Seite auch die Pflege des Medienbestandes.


7. Was gefällt Ihnen überhaupt nicht bei Ihrer Arbeit?
Wenn Schüler:innen die Leihfristen überschreiten und ich Mahngebühren erheben muss.


8. Was wünschen Sie sich von den Kolleg:innen und Schüler:innen?
Ich wünsche mir, dass wir auch zukünftig gut zusammen arbeiten und Fragen und Anliegen
miteinander besprechen.


9. Wagen Sie einen Blick in die Zukunft: Wie sieht das NCG in 3 Jahren aus?
In drei Jahren ist die Baustelle hoffentlich weit voran geschritten, sodass die große Bibliothek
wieder genutzt werden kann. Auf diese freue ich mich schon sehr.

NCG-Kickerinnen - erstes Mal in der ersten Runde


Auf ihre erstmalige Teilnahme am Landessportfest der Schulen können die NCG-
Kickerinnen, trotz Niederlage, stolz sein! Die erste Runde in der Wettkampfklasse II fand
in Wermelskirchen statt. Da die Fußbalerinnen aus Rösrath kurzzeitig absagen mussten,
blieb nur das Spiel gegen das Gymnasium Wermelskirchen, das die Gastgeberinnen mit 7:4 für
sich entscheiden konnten.


Im NCG-Team fiel die Torhüterin aus, sodass Enni Cramer dankenswerterweise diesen
Job übernahm. Überhaupt kickten die NCG-Mädels in dieser Konstellation erstmalig
und schlugen sich daher sehr tapfer. Obwohl die Wermelskircherinnen durchschnittlich
2 Jahre älter und dadurch körperlich deutlich überlegen waren, kämpften die NCG-
Kickerinnen bis zum Schluss, erzielten immerhin 4 Tore und gestalteten das Spiel
ausgeglichen. Die beiden Torschützinnen Havin Ceylan und Ilara Zengin zeigten sich
heute besonders spielstark.


S.Blum und T. Kuckeland-Schabarum

Heute heißt unsere Schule Malala-Yousafzei-Gymnasium

Liebe Schulgemeinschaft,
das NCG wird für heute zum Malala-Yousafzei-Gymnasium umbenannt. Warum? Weil wir uns als Schule zum diesjährigen Weltfrauentag für die Stärkung von Frauenrechten einsetzen möchten. Die Namensänderung ehrt dabei die beeindruckenden Leistungen von Malala Yousafzai, einer international bekannten Aktivistin für Bildung und Frauenrechte. Malala überwand persönliche Gefahren, um für das Recht von Mädchen auf Bildung zu kämpfen und erhielt 2014 den Friedensnobelpreis. Um mehr über sie zu erfahren, könnt ihr euch gerne folgendes Video anschauen: 
Malala's story - BBC News (youtube.com)
Die SV wird auch im laufe des Tages im SV Raum (551) mehr Informationen über den Weltfrauentag zur Verfügung stellen. Wir hoffen mit der Aktion Schüler und Schülerinnen ein Bewusstsein für Geschlechtergleichheit zu schaffen.

Chorfahrt – sehr viel Spaß am Singen

Nachdem diese kurzzeitig verschoben wurde ging auch der Chor jetzt auf Probenfahrt in die Jugendherberge Nottuln. 

Nachdem sich am Montagmorgen vor der Schule getroffen wurde, ging es dann auch schon schnell mit dem Bus los. Nach der Ankunft wurde dann auch schon nach kurzem Beziehen der Zimmer und Mittagessen mit den Proben angefangen. Von da an wurden dann viele verschiedene Lieder von morgens bis abends geprobt, mit vielen Extraproben für den Auswahlchor. Aber auch in den Pausen war es nicht ungewöhnlich von irgendwo Gesang zu hören. An den Abenden wurden gemeinsam Film- oder Spieleabende veranstaltet. Zudem gab es über den Verlauf der gesamten Fahrt ein spannendes Spiel, um herauszufinden wer denn die Rolle des / der MörderIn annahm. In den Pausen hat man, wenn man gerade keine Hausaufgaben bearbeitet hat, die Zeit natürlich untereinander verbracht und sich gegenseitig besser kennengelernt. Am Donnerstag, wo viele schon etwas heiser waren, ging es dann auch schon zurück, auch wenn man am Morgen noch eine letzte Probe stattfinden ließ.

Zum Schluss kann man sagen, dass die Fahrt uns nicht nur enormen Fortschritt beim Singen gebracht hat, sondern auch ein spaßiges Ereignis für alle aus dem Chor war und alle schon sehr enthusiastisch sind, das Ergebnis dann beim Sommerkonzert vorführen zu können.

Und auch noch einmal einen herzlichen Dank an Frau Schürkämper und Herr Mönig, dass sie uns diese Fahrt ermöglicht haben.

 

-Geschrieben: Henry Linden   den 27.02.2024

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  2. Fax: (02202) 96997 - 39
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  5. sekretariat@ncg-online.de
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Wir sind dabei!

 

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