Blick in die Vergangenheit – Der LVR-Archäologische Park Xanten
Am Mittwoch, den 6.5., waren die beiden Lateinkurse der Stufe 8 gemeinsam im LVR-Archäologischen Park Xanten. Nach einer langen Busfahrt kamen wir endlich an und wurden direkt durch das Römermuseum geführt. Dort erfuhren wir mehr über die Entstehung der damaligen römischen Stadt und den Verlauf der Geschehnisse, die diese Stadt beeinflussten. Außerdem schauten wir uns viele alte Gegenstände, Statuen und sogar ein altes Boot an, die in dem Gebiet gefunden worden. Zudem übersetzten wir eine lateinische Inschrift auf einem Grabstein.
Nach der Führung hatten wir Zeit, das Gelände allein zu erkunden und an unseren Projekten zu arbeiten. Diese wurden uns am Vortag zugeteilt und wir hatten schon viel recherchiert und uns auf den Ausflug vorbereitet. Leider war das Wetter sehr schlecht und es regnete fast die ganze Zeit, aber glücklicherweise konnten wir uns im Museum unterstellen. In unserer Freizeit konnten wir uns die Großen Thermen, die kleineren Herbergsthermen, das Amphitheater und einen Teil des Hafentempels anschauen. Außerdem gab es Nachbildungen von Häusern aus der Zeit der Colonia Ulpia Traiana.
Zum Schluss wurden wir noch einmal draußen rumgeführt und uns wurde mehr über die Stadt, das Amphitheater, den Gründer Marcus Ulpius Traianus und die kleinen Herbergsthermen erzählt. Im Anschluss konnten wir nochmal kurz frei rumlaufen und Souvenirs aus den Shops kaufen.
Am nächsten Tag fuhren wir mit unserer Projektarbeit fort. Jede Gruppe erstellte eine Präsentation anhand der zuvor erarbeiteten Informationen und des vor Ort gesammelten Wissens. Einige Leute verausgabten sich auch handwerklich, zum Beispiel wurden aus Pappe ein Helm und eine alte Fußbodenheizung aus den Thermen (Hypokaustenheizung) nachgebaut.
Obwohl das Wetter sehr schlecht war, hat der Ausflug letztendlich doch Spaß gemacht. Wir haben viel über das Leben und den Alltag damals gelernt und die Projektarbeit war sehr lustig. Die Exkursion hat auch gut zum Lateinunterricht gepasst, da wir schon mehrmals über die verschiedenen Gebäude oder Städte geredet haben.
Am 23. April musste der Unterricht der Unterstufe in der 5. Stunde einem wichtigen Thema weichen: dem Lesen.
Nach der Pause versammelten sich die 5. Und 6. Klässler nicht wie üblich in ihren Klassen, sondern in den Gruppen der zuvor gewählten Buchvorstellungen. Dabei fanden viele verschiedene Genres, wie Abenteuer, Fantasy oder Sachbücher, einen Platz auf der Liste.
Die Bücher wurden in vielen Klassenräumen und sogar in der Turnhalle vorgelesen – überall wuchsen Sitzkreise, damit die Schüler*innenin der Runde einfacher miteinander agieren können und direkte Reaktion auf das Gehörte teilen.
Begleitet durch freiwillige Helfer*innen aus den höheren Stufen, lauschten sie gespannt den Buchausschnitten. Nach einem ersten Zuhören, kamen die Schüler*innen ins angeleitete Gespräch über das Gehörte. Nicht nur Feedback, sondern auch weiterführende Themen wurden diskutiert, bis in einigen Gruppen sogar gesellschaftskritische Aspekte beleuchtet wurden.
Zusätzlich wurden allgemeine Fragen zum Lesen gestellt und in einigen Gruppen wurden Spiele durchgeführt, um einander besser kennenzulernen und eigene Eindrücke über die Bücher auszutauschen.
Nach zwanzig Minuten wurden die Gruppen gewechselt, so dass die Schüler*innen in eine weitere Bücherwelt abtauchen konnten. Auf den Fluren war dabei schon ein aufgeregter Austausch über die Bücher im Gange und das ein oder andere landet bestimmt auf dem weihnachtlichen Wunschzettel.
Wir möchten uns ganz herzlich bei den Organisatoren, besonders bei Frau Schiffmann, bedanken, welche die Veranstaltung durch langes Planen möglich gemacht haben und bei den Schüler*innen der höheren Stufen, die die Vorleserunden begleitet und angeleitet haben.
Geschrieben von Franziska Königshofen, Fotos von Elias Reiter
Am 19.03 war es so weit: Die gesamte 10. Stufe traf sich gegen 20 Uhr vor der Schule. Nachdem sich die Schüler und Schülerinnen von ihren Eltern verabschiedet hatten und der Bus fertig beladen war, ging es endlich los – 14 Stunden Abenteuer lagen vor uns.
Nach etwa 3 Stunden Fahrt, machten wir an einer Tankstelle halt, wo wir uns mit überteuertem Eis als Mitternachtssnack stärkten, bevor es weiterging. Nach rund 11 weiteren Stunden kamen wir endlich in Hochkrimml an.
Nachdem wir alles ausgeladen hatten, beschäftigten wir uns erst einmal ein paar Stunden mit Spielen oder Gesprächen. Hauptsächlich versuchten wir aber, wach zu bleiben. Als wir schließlich unser Equipment vom Skiverleih abgeholt hatten, bezogen wir die Zimmer – und lieferten uns mehrere Kämpfe mit den Bettlaken, aus denen erschöpfte Gewinner*innen hervorgingen.
Am späteren Nachmittag wurden die Anfänger*innen in ihre Skier gesteckt, eingewiesen und bekamen von den Fortgeschrittenen und Lehrer*innen die Grundlagen beigebracht.
Nach einer langen ersten Nacht ging es endlich los: Wir standen auf der Piste – also fast. Als Erstes war Aufwärmen angesagt. Täglich stattfindend zu dem neuen Lieblingssong der gesamten 10. Stufe: „Theo Theo“; inklusive des dazugehörigen Tanzes von Herrn Thomas, der bei uns Schülern und Schülerinnen hervorragend ankam. Nachdem wir das Aufwärmen erfolgreich absolviert hatten, marschierten wir zum Lift – wobei viele unterschätzten, wie schwer es ist, mit Skischuhen zu laufen.
Dann standen wir endlich auf dem Berg. Die Fortgeschrittenen stiegen direkt in den Lift und fuhren hoch, während die Anfänger*innen erstmal unten blieben und sich langsam herantasteten. Das wiederholte sich an den meisten Tagen: aufstehen, frühstücken, „Theo Theo“ tanzen, Ski fahren – und wieder von vorne. Die Anfänger*innen machten große Fortschritte und manche konnten am Ende der Woche sogar schwarze Pisten herunterfahren, was am Anfang noch wie ein schlechter Witz klang.
Die Lehrer*innen überraschten uns Schüler*innen am letzten Abend noch mit einem Casino-Abend – das hieß: schick anziehen! Nachdem alle sich geschniegelt und gestriegelt hatten, ging es ins „Casino“, wo wir sehr viel Spaß hatten.
Am Ende der Fahrt konnten wir alle, trotz leichten Verletzungen auf eine schöne Woche mit viel Spaß zurück blicken. Als Stufengemeinschaft sind wir zusammengewachsen und haben insgesamt eine stärkere Bindung aufgebaut.
Nach 6 Tagen hieß es :12 Stunden Rückfahrt und Abschied nehmen. Gegen 22:00 Uhr kamen wir wieder heil am NCG an und wurden nach dem Ausladen direkt in die Ferien entlassen.
Am 18. März startete eine kleine Abordnung der SV in Richtung Köln Riehl. Überraschenderweise kam, trotz des Streiks der deutschen Bahn, pünktlich um 8 Uhr unser Zug und brachte uns bis Mülheim. Von dort aus liefen wir ca. eine halbe Stunde bis zu unsererem Heim für die nächsten paar Tage – die Jugendherberge Köln Riehl.
Da es noch früh am Tag war, widmeten wir uns vor dem Mittagessen der Struktur und Planung unserer Arbeitszeiten und dem Sortieren verschiedener Themenbereiche, die wir ansprechen wollten. Die Themenbereiche „Gestaltung des neuen SV Raumes“ und „SV Internes“ wurden, in dem ungewohnt hellen und freundlichen Raum, für den ersten Tag auserkoren. Auch nach dem Mittagsessen, ausgeteilt von Gesichtern mit verblüffender Ähnlichkeit zu uns bekannten, widmeten wir uns also in einer weiteren Arbeitsphase diesen Themen.
Abends spielten wir Kennenlernspiele und erfuhren so ein wenig mehr über unsere Mitmenschen – beispielsweise Kindheitserinnerungen, letzte Verbrechen oder vollständige Namen. Gut gelaunt und müde ging es danach in Richtung der Betten.
Am nächsten Morgen starteten wir, eingestimmt mit tassenweise Kakao, in die nächste Arbeitsphase. Dieses Mal beschäftigten wir uns den Tag über mit neuen Projekten, die wir einführen könnten. Der Fokus lag dabei auf dem Bereich „Seelsorge“, welchen wir von unterschiedlichen Seiten beleuchteten. Abends starteten wir einen Spaziergang über den Rhein zu einer Kneipe unseres Vertrauens, in der wir gegeneinander beim Kegeln antraten. In unterschiedlichen Spielen, von möglichst hohen Zahlen bis sehr niedrigen, zeigten sich Frauenpower und die Überlegenheit von Sportstudiumabsolventen – für alle waren jedoch einige erfolgreiche Runden dabei.
Als der Freitag gekommen war und die Kakaommaschiene nicht mehr funktionierte, traten auch wir nach einer letzten Arbeitseinheit, zum Thema der Reflektion, unsere Rückreise an. Da die Bahnen wieder in ihrem gewöhnlich zuverlässigen Betrieb fuhren, kamen wir nach kurzer Zeit wieder in Bergisch Gladbach an und können uns nun in den nächsten Wochen darauf freuen unsere Ergebnisse umzusetzen.
Geschrieben von Franziska Königshofen, Bild von Elias Reiter
Am 9. März 2026 sind wir, die Klasse 5b, mit unseren Klassenlehrer:innen Frau Sulski und Herrn Bänsch zu einer Lesung der lit.kid.COLOGNE gefahren. Die lit.kid.COLOGNE gehört zur
lit.COLOGNE. Das ist ein Lesefest für jung und alt mit vielen Lesungen von morgens bis abends. Wir sind in die Lesung „Kennst du deine Rechte?“ des Autors Sherif Rizkallah gegangen, der auch Moderator der logo-Nachrichten auf kika ist. Dazu sind wir mit der Bahn nach Köln in die Balloni Hallen gefahren, wo die Lesung stattfand. In der Lesung hat Sherif Texte zu den Grundrechten vorgelesen und Fragen gestellt. Wir haben auch Fragen gestellt und über die Grundrechte gesprochen. Am Ende haben wir Autogramme und Selfies bekommen. Und unsere Klasse hat ein Foto mit Sherif gemacht. Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen.
Der Unterricht für die Sekundarstufe I endet heute und am Montag nach der 4. Stunde. Ggf. für die 5. und 6. Stunde angesetzte Klassenarbeiten oder Sonderveranstaltungen finden statt. Es können…weiterlesen
Nicht nur die Sonne strahlt im Juni kräftig, der Regenbogen steht ebenfalls über ihm. Als Monat, um auf die LGBTQ+- Community aufmerksam zu machen und die Aufmerksamkeit auf mehr Toleranz…weiterlesen
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